Das Internet-Rabattportal Groupon verschiebt den Börsengang auf unbestimmte Zeit. Als einer der Gründe wird angeführt, dass Anleger mittlerweile Zweifel am Erfolg dieses Geschäftsmodells haben. Groupon wurde 2008 in den USA gegründet und legte einen fulminanten Start hin. Groupon verkauft Gutscheine für den verbilligten Einkauf von Produkten und Dienstleistungen: vom Friseurbesuch bis hin zur Flusskreuzfahrt auf dem Rhein. Mittlerweile hat Groupon weltweit hunderte von Nachahmern gefunden.

Tatsache ist auch: In den ersten sechs Monaten hat das Unternehmen seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt. Dabei wies Groupon allerdings einen Nettoverlust von 225 Millionen Dollar aus. Dieser Verlust wird mit dramatisch gestiegenen Marketingaufwendungen begründet.

So geht es derzeit vielen Internetunternehmen – hervorragende Umsätze mit tiefroten Zahlen! Wie lange geht sowas gut und wer finanziert die Verluste?