Jetzt habe ich doch herausgefunden, welche Typen es insgesamt gibt. Basis hierfür ist der „Limbic“-Test des Marktforschers Hans-Georg Häusel. Hier kommen die Typen:

Der Performer:

Sie suchen nach Erfolg, Status und Macht – Leistung ist ihnen wichtig, aber auch Freiheit. Die Bank verkauft Ihnen Fonds, die sie „nur unseren Top-Kunden anbietet“ – auch mal mit gewissem Risiko.

Der Disziplinierte:

Sie lieben das Detail und die Berechenbarkeit, sind vernünftig und sprsam. Deshalb bekommen Sie risikoarme Angebote, die Sie bis ins Letzte leicht verstehen können – nur mit Rechenbeispielen bis zur dritten Stelle hinter dem Komma.

Der Bewahrer:

Ihnen kommt es auf Sicherheit und Geborgenheit an. Ein Berater, den Sie persönlich kennen, bietet Ihnen bevorzugt Vorsorgeprodukte und Versicherungen an und spricht mit Ihnen über ein Eigenheim. Dabei betont er die Tradition der Bank – und das schon 100.000 andere Kunden die gleiche Versicherung haben (das sind die Beamten und Personen aus dem öffentlichen Dienst).

Der Genießer:

Sie wollen keine Sorgen haben, sondern Ihr Leben genießen und bei allem dabei sein. Deshalb verspricht der Banker Ihnen ein schönes und entspanntes Leben – mit kurzfristigen Anlagen und kalkulierbarem Risiko. Er vergisst auch nicht die Vorsorge, um den Lebensstandard im Alter zu sichern.

Der Hedonist:

Abwechslung und Spaß sind Ihnen wichtig. Der Berater sucht emotionale Argumente, verspricht Ihnen Rabatte auf Tickets zum Rockkonzert – und erzählt, dass es die Kredite bei der Sparkasse ganz einfach gibt.

Der Abenteurer:

Die Welt ist für Sie voll von Risiken – macht nichts, Sie haben Mut und sind spontan. Deshalb bekommen Sie immer die neusten und innovatisten Fonds, auch wenn sie nicht ganz sicher sind.

Sie wollen wissen, zu welchem Typ Sie gehören? Die FAZ macht es möglich: unter www.faz.net/psychotest finden Sie Ihren Typen.

Denken Sie immer daran: es gibt unzählige Persönlichkeitstests und was ich davon halte, habe ich ja in Teil 1 bereits beschrieben. Lustig kann es aber doch sein, einen solchen Test zu machen.

Resumée:

Hätte die HASPA das Geld in die vertriebliche Ausbildung Ihrer Mitarbeiter gesteckt, sie hätten dann auf einfache und entspannte Art mehr verkauft!