Wie gerne machst du deinen Job?

Läuft es nicht mehr so in deinem Job? Deine Produktivität liegt am Boden? Dein Verdienst war auch schon mal besser? Du denkst darüber nach, das Unternehmen zu verlassen? Hier gebe ich dir einige interessante Realitäten, über die du nachdenken solltest, bevor du wechselst.

Zuerst finde heraus, woran es liegt. Es geht um das Ganze „WARUM“. Das solltest du intensiv analysieren, bevor du dich entscheidest zu wechseln. Was führt bei dir zu diesem Gefühl der Unruhe, des Misstrauens und der Unzufriedenheit?

Hier gebe ich dir eine Liste von Gründen. Aber diese solltest du nicht nur lesen, sondern nach jeder Frage ein „WARUM“ dahinter schreiben. Es geht darum, dass du die Gründe herausfindest, was die wirklichen Ursachen sind.

Hier kommt dein eigener „WARUM“-Test:

  • Du glaubst nicht mehr an dein Produkt – die Produkte deiner Konkurrenz sind besser.
  • Du glaubst nicht mehr an dein Unternehmen – du hast das Vertrauen in dein Unternehmen verloren.
  • Der schlechte Service nach dem Verkauf – die permanenten Anrufe deines Kunden nerven dich, da dein Unternehmen nichts unternimmt.
  • Dein Boss ist eine Pappnase – aus dem einen oder anderen Grund hat er oder sie deinen Respekt nicht verdient.
  • Armseliges Management – Führungskräfte handeln nur in ihrem eigenen Interesse und können auch nicht besser verkaufen als du.
  • Konflikte mit Kollegen oder den anderen Führungskräften – viel zu viel nervenaufreibende Aktivitäten.
  • Schlechtes Verkaufstraining – du bekommst nicht die notwendige Unterstützung, um im Vertrieb erfolgreich zu sein.
  • Viele Kündigungen – viele gute Mitarbeiter verlassen das Unternehmen.
  • Viel zu viel Arbeit – du arbeitest verdammt hart, aber du bekommst nicht die entsprechenden Ergebnisse.
  • Schlechte Bezahlung – wenig Geld für viel Aufwand.
  • Schlechte Arbeitsbedingungen – keine Vertriebsunterstützung.
  • Wirtschaftliches Umfeld – die Wirtschaft läuft nur langsam an.
  • Keine Karrieremöglichkeiten – du verharrst in deiner Position.
  • Und noch ein Grund, den du bisher nicht erwähnt hast: das bist DU!

 

Selbst-Test:

  • Deine fehlende positive Einstellung
  • Deine familiären Probleme
  • Deine Geld-Probleme
  • Deine Trinksucht oder dein eigenes Drama
  • Dein armseliges Verkaufswissen
  • Dein schlechtes Arbeitsverhalten
  • Deine schlechten Vertriebsergebnisse
  • Du machst gerne andere Verantwortlich und übernimmst selber keine Verantwortung
  • Stress (aus den vorgenannten Gründen)

 

Prima, das ist ein „Autsch-Test“, oder? Hast du deinen Stachel gefunden? Hast du entdeckt „WARUM“? Oder weißt du bereits alles und dies ist nur die Bestätigung für dich?

Lass und noch etwas tiefer gehen, Fritz!

 

Mein Tipp: Sobald du den wichtigsten Grund gefunden hast, dann frag dich „WARUM?“ und das viermal um wirklich den echten, wahren Grund zu finden.

Nehmen wir an, der wichtige Grund ist: Mein Boss ist eine Pappnase.

Okay, warum?

„Ja, ein Grund ist, dass er ständig hinter mir her ist, damit ich Aufträge bringe.“

Okay, warum?

„Er erzählt mir, dass ich zu wenige Termine habe, mein Verkaufstrichter leer ist und zu wenige Aufträge hereinhole.“

Okay, warum?

„Weil es immer schwerer wird, erfolgreich zu verkaufen. Die Menschen kaufen einfach nicht mehr.“

 

Hört sich so an, als liegt es tatsächlich an deinem Boss, oder? DU BIST ES! Das hat doch mit deinem Boss nichts zu tun. Hier geht es um Training und Verkaufswissen.

 

Alle Verkäufer leiden anscheinend unter den zwei unheilbaren Krankheiten:

  1. Das-Gras-ist-immer-grüner-Syndrom.
  2. Die Motte fühlt sich vom Licht angezogen-Syndrom.

 

Frag dich zuerst:

  • Wonach suchst du wirklich?
  • Wenn du deinen Job wechselst, geht es für dich auf- oder abwärts?
  • Kannst du deinen Bestand sichern?
  • Was würdest du am Liebsten tun?
  • Wenn du das Unternehmen jetzt verlässt, wohin gehst du?
  • Welche Risiken übernimmst du, wenn du jetzt wechselst?
  • Wird dich dein neuer Job näher an deine Ziele bringen?
  • Wird dich dein neuer Job näher an deine finanziellen Ziele bringen?

 

Wenn du dich entscheidest, zu gehen, dann geh nicht aus den falschen Gründen und geh nicht den falschen Weg. Ich habe dir hier die „WARUM-Formel’“ mit auf den Weggegeben. Das führt dazu, dass du deine eigenen Gedanken besser verstehst.

 

Drei Regeln zusätzlich für dich:

  1. Wenn du gehst, dann geh auf professionelle Art. Sag deinem bisherigen Arbeitgeber die wahren Gründe.
  2. Wenn du gehst, dann geh auf ethische Art. Gib alles zurück. Nimm nichts aus dem Unternehmen mit. Besonders Kundenlisten oder Geschäftsgeheimnisse.
  3. Wenn du gehst, dann geh auf positive Art. Keine negativen Worte oder Rechtsstreitigkeiten. Geh in Frieden. Hinterlass deinen guten Namen. Hinterlass eine gute Referenz.

 

Gehen oder nicht gehen? Das ist die große Frage. Dein Job ist, die richtige, passende Antwort zu finden. Deine Antwort. Es ist eine große Entscheidung. Es geht um deine Karriere. Es ist eine Entscheidung für deine Zukunft. Und, ja es geht hier auch ums Geld.

 

Mein Tipp: Stell sicher, dass du die wahren Gründe kennst. Und stell sicher, dass du es auf eine Art machst, so dass deine Mutter stolz auf ihren Sohn ist.

 

Wenn du zu den Wenigen gehörst, die ihren Job wirklich lieben, dann gib diese Information an den weiter, der darüber jammert, dass das Gras bei der Konkurrenz noch einen Ticken grüner ist.

 

Wenn du wissen willst, wie du mehr Termine und mehr Aufträge bekommst, dann melde dich zu meinem nächsten offenen Training an. Die Termine und Inhalte findest du hier:

 

© Werner F. Hahn

Foto: Claudi Gatzke, ESOPLANETE 2016
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