Das schreibt doch die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in Ihrer Ausgabe vom 19.6.2011

Weiter heißt es:

„Der Gurken-Alarm erwies sich als Fehlalarm. Auch Tomaten und Salat waren unschuldig. Der tödliche Ehec-Erreger saß auf den Sprossen vom Bio-Hof und fließt noch in einem hessischen Bach. … Auf mehrere hundert Millionen Euro beläuft sich der wirtschaftliche Schaden für die europäischen Bauern. ….

Deutsche Medien brachten doppelt bis viermal so viele Angst-Meldungen wie französische, englische, italienische oder polnische Zeitungen.

Die Leute sorgen sich vor den falschen Gefahren und können nicht mit Wahrscheinlichkeiten rechnen.

Beispielsweise sterben jedes Jahr in Deutschland mehr als 100.000 Menschen an Darm- oder Magenkrebs oder anderen Folgen von zu fettem Essen. Doch das hält uns nicht vom Verzehr der saftigen Schweinshaxe ab. Auch Alkohol und Tabak geniessen wir reichlich, obwohl schätzungsweise je 50.000 Todesfälle im Jahr darauf zurückgehen. Große Sorgen machen sich viele Fettesser und Alkoholtrinker dagegen wegen der Pestizide in Gemüse, radioaktiver Strahlen, Luftverschmutzung oder BSE.

Bis heute ist in Deutschland kein Mensch an BSE gestorben, aber die dadurch verursachte Panik hat uns Steuerzahler rund eine Milliarde Euro und zahlreiche Landwirte das Vermögen und die Existenz gekostet.

Lobby und Medien spielen mit der Angst der Deutschen. In Deutschland funktioniert das so gut, dass der Begriff „German Angst“ weltweit bekannt ist.

Der Statistikprofessor Walter Krämer dazu: Es gibt 5 bis 10 Millionen eingebildete Umweltkranke – ist das jetzt Panikmache?“