Die meisten Probleme im Geschäftsleben sind nicht das, was wir vermuten.
Es sind weder schwierige Kunden noch unmotivierte Mitarbeiter oder aggressive Wettbewerber.
Auch der Markt ist selten das eigentliche Problem.
Das größte Problem ist etwas anderes: fehlende echte Kommunikation.
Das klingt paradox. Noch nie hatten wir so viele Kommunikationsmittel zur Verfügung wie heute. E-Mails, Messenger, Team-Chats, Videokonferenzen, Sprachnachrichten, KI-Tools. Alles ist schnell, alles ist jederzeit verfügbar. Und trotzdem wird Verständigung immer schwieriger.
Oder vielleicht gerade deshalb.
Wir verwechseln heute Kontakt mit Verbindung.
Eine E-Mail ist kein Gespräch.
Ein Chat ersetzt keinen Blick.
Ein Zoom-Meeting ist kein echtes Gegenüber.
In einem Unternehmen wollte man den Prozess vereinfachen und Kunden per SMS an eine wichtige Zusendung erinnern. Die Technik versprach Effizienz. Das Ergebnis: Die Nachricht kam nicht an, der Kunde wartete vergeblich, Vertrauen ging verloren. Nicht wegen böser Absicht – sondern weil man sich auf Technologie verlassen hat, statt auf ein Gespräch.
Solche Geschichten sind keine Ausnahme mehr. Sie sind Alltag.
E-Mails bleiben ungelesen, weil Postfächer überquellen. Viele Nachrichten werden aus Absicherung verschickt – „nur zur Info“, „alle in CC“, „falls es relevant ist“. Am Ende weiß niemand mehr, was wirklich wichtig ist. Dazu kommen Chatverläufe, Sprachnachrichten, Anrufe, Voicemails. Kommunikation wird zur Dauerbeschäftigung – ohne echte Klarheit.
Besonders deutlich wird das im Vertrieb.
Ich kenne eine Vertriebsmitarbeiterin mit einer Abschlussquote von 85 Prozent. Seit Jahrzehnten erfolgreich, hoch angesehen in ihrer Branche. Sie hätte einen großen Kunden gewinnen können – verlor ihn jedoch.
Nicht wegen Preis, nicht wegen Produkt, nicht wegen Wettbewerb. Der Kunde war schlicht nicht bereit, sich persönlich zu treffen. Alles sollte digital bleiben. Am Ende blieb nichts – auch kein Auftrag.
Technologie hat hier nicht geholfen. Sie hat verhindert, was Wirkung erzeugt: ein echtes Gespräch.
Heute wird viel darüber gesprochen, wie gut es für Mitarbeiter sei, permanent von zu Hause zu arbeiten, immer erreichbar, immer online. Das wird als Fortschritt verkauft. Für den Menschen – und für Ergebnisse – ist es oft das Gegenteil.
Was uns wirklich voranbringt, ist kein weiteres Tool.
Es ist, nebeneinander oder gegenüber zu sitzen.
Zu sprechen.
Zuzuhören.
Zwischentöne wahrzunehmen.
Führung, Vertrieb, Zusammenarbeit – all das lebt von Beziehung. Und Beziehung entsteht nicht zwischen Bildschirmen, sondern zwischen Menschen.
Gleichzeitig erleben wir etwas Befremdliches: Manche Menschen führen intensivere Gespräche mit künstlicher Intelligenz als mit ihren Kollegen, Partnern oder Kindern. Das Versprechen ständiger Verbindung ist zur bequemen Rechtfertigung für Abwesenheit geworden.
Doch Abwesenheit hat ihren Preis.
Missverständnisse.
Verzögerte Entscheidungen.
Verlorenes Vertrauen.
Und im Vertrieb: verlorene Abschlüsse.
Mein klarer Rat lautet daher: Reduzieren Sie Technologie dort, wo Beziehung gefragt ist.
Nicht alles muss per Mail geklärt werden.
Nicht jedes Thema gehört in einen Chat.
Nicht jedes Meeting muss virtuell sein.
Suchen Sie bewusst das persönliche Gespräch – mit Kunden, mit Mitarbeitern, mit Führungskräften. Setzen Sie sich jemandem gegenüber, ohne dass ein Telefon auf dem Tisch liegt. Schenken Sie Ihrem Gegenüber volle Aufmerksamkeit.
Sie werden feststellen:
Entscheidungen fallen schneller.
Missverständnisse klären sich sofort.
Vertrauen entsteht wieder.
Das ist kein Rückschritt.
Das ist der direkteste Weg zu besseren Ergebnissen.
Bleiben Sie positiv und auf Ihren Erfolg fokussiert!
Ihr
Werner F. Hahn
Viele Angebote. Zu wenige Aufträge.
Und nein – es liegt nicht am Preis.
Auch nicht am Produkt.
Es liegt daran, dass Verkäufer nach dem Angebot die Führung abgeben.
Sie hoffen auf Rückmeldungen.
Sie warten.
Sie fragen per Mail nach.
Und verlieren Entscheidungen an Zeit, Zweifel und Wettbewerber.
Heute, am Dienstag, 20.01.26 um 16 Uhr zeige ich Ihnen,
warum Angebote im B2B-Vertrieb stecken bleiben
und wie Sie Entscheidungen aktiv begleiten, statt hinterherzulaufen.
Kein Theorie-Blabla.
Kein Motivationstalk.
Sondern klare Praxis:
Was nach dem Angebot passieren muss – damit Aufträge entstehen.
Wenn Sie genug haben von offenen Angeboten: